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Konstanz setzt auf die Verpackungssteuer – findet Friedrichshafen eine andere Lösung für den Müll?

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Eine zerknitterte braune Tüte liegt auf dem Franziskusplatz, daneben ein Pappbecher und eine Burger-Packung – schön sieht das nicht aus. Um genau solchen Müll im öffentlichen Raum zu reduzieren, greifen mittlerweile mehrere Städte in Baden-Württemberg zu einer Verpackungssteuer. Darunter Konstanz, wo seit 1. Januar 2025 eine Abgabe auf bestimmte Einwegverpackungen gezahlt werden muss. Der Häfler Gemeinderat folgte im vergangenen Jahr einem Vorschlag der Verwaltung, bei der Vermeidung von Verpackungsmüll zunächst auf Freiwilligkeit zu setzen – und vorerst keine Steuer zu erheben. Jetzt stellte die Verwaltung ein Alternativ-Konzept vor, das unter Beteiligung von Akteuren aus der Gastronomie erarbeitet wurde.

Drei Säulen statt der Verpackungssteuer

Auf drei Säulen wird dabei aufgebaut. Zum einen sollen angebotsseitig etwa bei Veranstaltungen weitere Mehrweg- und Pfandlösungen eingeführt werden. Entsprechende Lösungen gibt es bereits beim Kulturufer, beim Seehasenfest oder dem Weihnachtsmarkt. „Damit kann man große Nutzergruppen mit der Umgewöhnung erreichen“, sagt Jennifer Bulla aus dem Amt für Stadtmarketing und Tourismus. Aber auch jenseits........

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