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Endlich fahren wieder Züge auf der kompletten Südbahn-Strecke – aber was bleibt von der Sperrung?

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09.06.2026

Für Fahrgäste sei erst mal jede Sperrung eine schlechte Nachricht, stellt Joachim Barth fest. Aber mit Blick auf die zurückliegenden Bauarbeiten auf der Südbahn meint er: „In der Praxis scheint es gut funktioniert zu haben.“ Barth ist Landesvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn. Beim Schienenersatzverkehr (SEV) der vergangenen Monate seien ihm keine größeren Probleme bekannt. „Da muss man anerkennen, dass diejenigen, die den Schienenersatzverkehr planen, von Mal zu Mal dazulernen“, so Barth im Gespräch. So würden heutzutage bei derartigen Sperrungen etwa deutlich mehr Busse eingesetzt als noch vor fünf oder zehn Jahren.

Am Ende gibt es eine kurze Verzögerung

Ärgerlich sei für die Fahrgäste natürlich, dass die Freigabe der Strecke erst mit mehreren Stunden Verspätung erfolgte. Statt um 4 Uhr morgens rollten auf dem Abschnitt zwischen Aulendorf und Friedrichshafen erst gegen 10.15 Uhr wieder Züge. Derartige Verzögerungen gebe es aber bei fast jeder Baustelle, meint Barth. Auch beim Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (Bodo) trübt die Verspätung nicht das positive Fazit: „Grundsätzlich war das ein sehr gelungener Ersatzverkehr“, sagt Pressesprecher Felix Löffelholz. Obwohl die Planung des SEV nicht zu den Aufgaben des........

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