Revolution im OP: Sigmaringer Krankenhaus setzt erstmals hochpräzisen Knie-Roboter ein
Das SRH Klinikum Sigmaringen startet in eine neue Ära der Kniechirurgie: Seit Oktober unterstützt der OP-Roboter Rosa (Robotic Surgical Assistant – robotischer Operationsassistent) das Orthopädie-Team bei der Implantation künstlicher Kniegelenke – mit einer Präzision von unter einem Millimeter. Damit positioniert sich das Klinikum als einer der Vorreiter in der robotergestützten Endoprothetik im süddeutschen Raum.
ROSA - Der digitale Co-Pilot im Operationssaal
Man muss sich Rosa wie ein hochpräzises GPS für das Knie vorstellen, denn wie ein Navigationssystem im Auto zeigt es dem Chirurgen den optimalen Weg durch die komplexe Anatomie des Gelenks. Doch anders als ein selbstfahrendes Auto bleibt das Steuer fest in menschlicher Hand – der Operateur führt jeden Schnitt während der Operation selbst aus. Das System besteht aus zwei miteinander verbundenen Komponenten: Eine Kameraeinheit erfasst mit optischen Trackern jede Bewegung des Knies in Echtzeit – ähnlich wie ein Bewegungsmelder, nur mit Submillimeter-Präzision. Der Roboterarm positioniert auf Anweisung des Chirurgen die Schnittblöcke millimetergenau an der zuvor berechneten Idealposition und dient dabei als präzise Führungshilfe für die Knochenschnitte. „Mit dem Einsatz des OP-Roboters ROSA erreicht die........
