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Erholung oder Ertrag: Wie geht es mit dem Überlinger Wald weiter?

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15.05.2026

Alle zehn Jahre müssen die Stadt und der Spital- und Spendfonds als Eigentümer von rund 2400 Hektar Wald die Ziele für dessen Nutzung beziehungsweise Bewirtschaftung formulieren. Die Flächen liegen „eng verzahnt nebeneinander“, wie es in der Vorlage für die Sitzung des Ausschusses Spital, Forst und Umwelt heißt. Dabei gehören 70 Prozent dem Spital- und Spendfonds und der Rest der Stadt Überlingen. Eng verzahnt sind auch die Zuständigkeiten: Die Gemeinderäte stellen gleichzeitig den Stiftungsrat, als Vorsitzender der Bürgerstiftung fungiert der Oberbürgermeister.

Erholungsfunktion im Vordergrund

In der Ausschusssitzung erläutert Patrick Zaglauer, Leiter Forstverwaltung, dass bis Ende des Jahres der Forsteinrichtungsplan formuliert werden muss. Die endgültige Fassung soll zu einem anderen Zeitpunkt von den Gremien entschieden werden. Heute auf die „Richtung, in die es gehen soll“. einigen In der letzten Dekade habe der Ertrag die oberste Priorität eingenommen. Bei den stadtnahen Wäldern stehe die Erholungsfunktion im Vordergrund, so Zaglauer. Heute wolle und müsse man es detaillierter angehen.

Die Experten der zuständigen Abteilung schlagen „ein konzeptionelles Leitbild“ vor, das den........

© Südkurier