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Fehlende Räume und sinkende Toleranz: Queere Szene hat noch viele Wünsche

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30.04.2026

Ballons in allen Größen, Farben und Formen sowie Flaggen verschiedener Sexualitäten: Für das 39. queere Filmfestival Queergestreift hat sich das Zebrakino wieder bunt geschmückt. Auch Quallen sind dort zu sehen, denn viele Wassertiere wechseln ihr Geschlecht. Die queere Tierwelt ist neben Non-Binarität, Veganismus und Wissenschaft ein zentrales Thema des diesjährigen Konzepts „Personal Identities Under Constructions”.

Tierisch klingt auch der Name Queergestreift, der allerdings nicht von Anfang an bestand: Zu Beginn handelte es sich um ein rein schwul-lesbisches Festival mit dem Namen „warmer Winter“. In den 2000er-Jahren wurde es weiter geöffnet, so auch der Name. Die Diversität der queeren Szene wurde auch beim Community-Treffen spürbar: Die Altersspanne war groß, überwogen haben aber Menschen zwischen 20 und 30 Jahren.

Auf den Sektempfang folgte eine kurze Moderation von Organisatorin Jana Schlenkrich. Sie betonte die Schwachstelle in Konstanz, was Anlaufstellen für queere junge Menschen betrifft. Auch auf das 40-jährige Bestehen im Jahr 2027 wurde geblickt: „Es soll ein Knaller werden. Jeder ist eingeladen, sich in die Organisation einzubringen.“

Queere Gemeinschaft beklagt sinkende Toleranz

Ein Punkt, der die Community sehr........

© Südkurier