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Hensoldt als Problemlöser für Baden-Württemberg? „Wir stellen uns als nationales Palantir auf“

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Mit einem Besuch am Hensoldt-Standort Oberkochen (Ostalbkreis) hat Ministerpräsident Cem Özdemir die rüstungspolitischen Ambitionen der Landesregierung unterstrichen. „Verteidigung wird immer wichtiger für Baden-Württemberg“, sagte der Regierungschef am Freitag. Vor einer Woche erst hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) den neuen Firmenkomplex eröffnet. Mehr als 300 Millionen Euro investierte das Unternehmen in Oberkochen. Hensoldt-Vorstandschef Oliver Dörre sagte, auch wenn der Hauptsitz des Unternehmens in Bayern (Taufkirchen, Landkreis München) liege: „Das industrielle Herz von Hensoldt schlägt in Baden-Württemberg.“

Özdemir konnte etwas Greifbares aus Oberkochen mitnehmen: Hensoldt sieht sich in der Lage, zusammen mit Partnern – etwa der Digital-Sparte der Schwarz-Gruppe (Lidl) oder IBM – der Landesregierung eine Alternative zur Polizeisoftware „Gotham“ zu liefern. Die aktuelle Analyse-Software „Gotham“ kommt von dem – vorsichtig formuliert – umstrittenen US-Unternehmen Palantir, zu dessen Gründern der US-Investor und Demokratieverächter Peter Thiel zählt.

KI-gestützten Auswertung von Sensordaten

Der Rüstungskonzern Hensoldt beschäftigt sich vor allem mit Sensorik und Optronik. Das Unternehmen stellt Hochleistungsradare her, beschäftigt sich mit der Abwehr von Drohnen,........

© Südkurier