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Wenn Waschbär und Marder in die Stadt ziehen, setzt Überlingen auf einen Stadtjäger

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23.05.2026

„Der Fuchs geht um“, heißt es nicht nur in einem Kinderspiel, sondern auch in Überlinger Wohngebieten. Nach Angaben der Stadtverwaltung sogar immer häufiger. Marder, Dachse, Füchse – selbst ein Waschbär wurde schon gesichtet. Ein Dachs und ein Fuchs bildeten eine Zeit lang sogar eine Wohngemeinschaft auf dem Friedhof und bewohnten denselben Bau. Zuletzt benannte Forstamtsleiter Patrick Zaglauer die wachsende Anzahl Wildvorfälle im Ausschuss für Spital, Forst und Umwelt als Problem und plädierte fürs Einsetzen eines Stadtjägers. Einstimmige Zustimmung ebnete den Weg. Aber was bedeutet das eigentlich? Was ändert sich für die Bevölkerung und die Stadt mit einem Jäger?

Fallpauschale zahlt der Grundstückseigentümer

Grundsätzlich: Sollte zukünftig ein Fuchs umgehen, ist der Stadtjäger zuständig – sobald es ihn gibt, zumindest. Die erforderliche Zusatzausbildung kostet neben der Zeit gern mal zwischen 1500 und 2000 Euro, erklärt Kreisjägermeister der Badischen Jäger Überlingen, Peter Boemans. Um Anreize zu schaffen, will die Stadt Anwärter deshalb finanziell unterstützen. Bei der Stadt angestellt werden sie nicht. Es wären nach wie vor ehrenamtliche Jäger, die mit Fallpauschale entlohnt würden. Zahlen muss die der Grundstückseigner, bei dem der........

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