Wie glaubwürdig ist Künstliche Intelligenz?
Was darf KI? Was dürfen Journalistinnen und Journalisten mithilfe von KI? Und wo darf Politik Künstliche Intelligenz einsetzen und Chat GPT beispielsweise Reden schreiben lassen? Spätestens seitdem die FAZ einen Gastbeitrag des thüringischen Ministerpräsidenten Mario Voigt von der Webseite genommen hat, weil er mit KI erstellt worden ist, und Springer-Chef Mathias Döpfner als Replik den „digitalen Hexenwahn“ der Kollegen in einem KI-Text geißelte, müssen sich Politik und Medien diesen Fragen stellen.
Es geht dabei weniger um die Frage, ob KI schlechter oder unzuverlässiger formuliert als ein Mensch. Oder darum, ob es wirklich einen Unterschied macht, ob ein Politiker nun Formulierungshilfen von Redenschreibern oder von einer Künstlichen Intelligenz bekommt. Es geht, viel grundlegender, darum, ob die Bürgerinnen und Bürger weiter bereit sind, den ohnehin angeschlagenen Institutionen in Politik und Medien Glauben zu schenken. In einer Zeit, in der Politiker wie Journalisten in der Rangfolge der........
