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Türkei verbietet LGBTQ-Kreuzfahrtschiff im Hafen anzulegen: Was bedeutet das für Reisende?

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07.07.2026

Die Türkei hat einem von einem US-Reiseveranstalter gecharterten Kreuzfahrtschiff mit überwiegend LGBTQ-Gästen bereits im Vorfeld das Anlegen in den Häfen von Kuşadası (Provinz Aydın) und Istanbul untersagt. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Diese Entscheidung eines türkischen Gouverneursamts sorgt international für Aufmerksamkeit und wirft auch bei Reisenden Unsicherheiten auf: Welche Folgen hat dieser Vorfall und was sagt er über die aktuelle Lage für queere Menschen im beliebten Urlaubsland Türkei aus?

Türkei verbietet Anlegen von Kreuzfahrtschiff: Was war passiert?

Betroffen ist die „Scarlet Lady“, die vom US-Veranstalter Atlantis Events für eine LGBTQ-Kreuzfahrt gechartert wurde und am 7. Juli 2026 in der Türkei anlegen sollte. Das Gouverneursamt der westtürkischen Provinz Aydın erklärte laut dpa in einer Mitteilung auf der Social-Media-Plattform X, ein Anlegen des Schiffes komme „absolut nicht infrage“. Zur Begründung hieß es, das Schiff sei von Gruppen gechartert worden, „die für Verhaltensweisen bekannt sind, die mit dem Gefüge unserer Gesellschaft und unseren moralischen Werten unvereinbar sind“.

Die Abkürzung LGBTQ (auch LSBTIQ oder LGBTIQ) ist ein Sammelbegriff für verschiedene sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, wie die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erklärt. Die........

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