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Starke Regelschmerzen: Wann sind sie nicht mehr normal?

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20.04.2026

Bei vielen Frauen geht die Periode auch mit Schmerzen einher. Für manche ist es lediglich ein leichtes Ziehen im Unterbauch, das nach kurzer Zeit wieder verschwindet. Für andere hingegen sind es starke, krampfartige Beschwerden, die den Alltag spürbar einschränken und Monat für Monat erneut zur Belastung werden. Doch ab wann sind Regelschmerzen eigentlich zu stark – und nicht mehr normal? Und ab wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Sind Regelschmerzen normal?

Schmerzen während der Periode sind nicht selten. Laut einer Umfrage der AOK leiden rund zwei Drittel der Frauen zwischen 14 und 50 Jahren unter Menstruationsbeschwerden. Fast ein Drittel von ihnen hat sogar so starke Schmerzen, dass sie bei jeder Periode zu Schmerzmitteln greifen. Wie die AOK-Vorstandsvorsitzende Dr. Carola Reimann erklärt, glauben noch immer viele – sowohl Männer als auch Frauen –, „dass Menstruierende da einfach durch müssen“. Schmerzen werden dann jeden Monat ausgehalten und als normal hingenommen. Doch stimmt das wirklich?

Leichte Beschwerden können tatsächlich normal sein. Der Grund liegt laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem ganz natürlichen Vorgang im Körper: Während der Menstruation ziehen sich die Muskeln der Gebärmutter zusammen und entspannen sich wieder. So wird die oberste Schleimhautschicht abgestoßen, und Blut sowie Gewebe können abfließen. Wie stark dieser Prozess spürbar ist, unterscheidet sich jedoch von Frau zu Frau. Manche merken kaum etwas, andere spüren ein leichtes Ziehen im Unterbauch und wieder andere leiden unter starken, krampfartigen Schmerzen.

Was sind Regelschmerzen eigentlich?

Vor, während und auch nach der Menstruation können laut dem Patientenratgeber des MSD Manual Schmerzen auftreten. Bei vielen Frauen sind diese am ersten Tag der Periode am stärksten. Häufig nehmen die Beschwerden etwa 24 Stunden nach........

© Südkurier