Magnesium vor dem Schlafen: Hilft es wirklich bei Schlafstörungen?
Die wichtigsten Erkenntnisse
Magnesium ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt und kann unter anderem die Funktion von Nerven und Muskeln unterstützen. Im Zusammenhang mit Schlaf wird vermutet, dass der Mineralstoff beruhigende Prozesse im Gehirn beeinflussen könnte.
Die Studienlage zu Magnesium als Einschlafhilfe ist jedoch nicht eindeutig. Einige Untersuchungen deuten auf mögliche Vorteile hin, andere liefern jedoch keine eindeutigen Hinweise auf eine schlaffördernde Wirkung von Magnesium.
Eine Einnahme könnte vor allem bei einem nachgewiesenen Magnesiummangel oder erhöhter Stressbelastung sinnvoll sein. Bei Schlafproblemen durch Ursachen wie Depressionen oder Schlafapnoe ist dagegen keine wesentliche Verbesserung durch Magnesium zu erwarten.
Schlafstörungen sind weitverbreitet. Jeder dritte Erwachsene in Deutschland schläft schlecht, informiert das Robert Koch Institut (RKI). Das beinhaltet etwa Schwierigkeiten beim Einschlafen, häufiges nächtliches Aufwachen oder ein insgesamt unruhiger Schlaf. Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, können sie nicht nur die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Erkrankungen erhöhen.
Um abends besser zur Ruhe zu kommen, greifen manche Menschen zu Magnesium. Dem Mineralstoff wird immer wieder nachgesagt, das Einschlafen zu erleichtern und die Schlafqualität zu verbessern. Doch was ist an diesen Versprechen wirklich dran? Kann Magnesium tatsächlich dabei helfen, schneller einzuschlafen und besser durchzuschlafen?
Schlafstörungen: Warum Magnesium helfen........
