Bluthochdruck bei Hitze und im Urlaub: Wann es gefährlich wird und was Hypertoniker beachten sollten
Die wichtigsten Erkenntnisse:
Hitze kann den Blutdruck senken. Das kann – so paradox es klingt – gerade für Menschen mit Bluthochdruck gefährlich werden.
Menschen mit Bluthochdruck sollten insbesondere im Sommer ihre Blutdruckwerte regelmäßig kontrollieren. Hilfreich sind außerdem atmungsaktive Kleidung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr. Auf schwere, fettige Mahlzeiten sowie körperliche Anstrengung während der Mittagshitze sollte verzichtet werden.
Bei Reisen in Regionen mit hohen Temperaturen sollten Hypertoniker einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachten, etwa ausreichend Medikamente mitzunehmen und ein Blutdruckmessgerät einzupacken.
Hitzewellen können nicht nur das Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch gesundheitliche Auswirkungen haben. Besonders der Blutdruck reagiert empfindlich auf extreme Temperaturen – ob Hitze oder Kälte. Doch was bedeutet das konkret für Menschen mit Bluthochdruck? Steigt oder fällt der Blutdruck bei Hitze? Welche Risiken bestehen für Hypertoniker, was sollten sie im Sommer beachten und wann kann es gefährlich werden?
Bluthochdruck im Sommer: Wie wirken sich hohe Temperaturen auf die Werte aus?
Steigen die Temperaturen, kann das den Blutdruck senken. Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga liegt das daran, dass sich die Blutgefäße bei Wärme erweitern. Das Blut kann dadurch leichter durch den Körper fließen und der Druck in den Gefäßen nimmt ab.
Für Menschen mit Bluthochdruck klingt das zunächst positiv. Ganz so einfach ist es aber nicht. Klettert das Thermometer über einen längeren Zeitraum auf mehr als 25 Grad Celsius, kann das Herz-Kreislauf-System erheblich belastet werden. Auch eine plötzliche Hitzewelle stellt für den Körper eine Herausforderung dar. Besonders Menschen mit Bluthochdruck oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten dabei vorsichtig sein.
Ab wann hat man Bluthochdruck?
Von Bluthochdruck spricht man, wenn wiederholt erhöhte Werte gemessen werden. Laut der Deutschen Herzstiftung gelten Blutdruckwerte von mehr als 135 zu 85 mmHg bereits als erhöht – sowohl bei Messungen in der Arztpraxis an zwei verschiedenen Tagen als auch bei der Selbstmessung zu Hause über sieben aufeinanderfolgende Tage.
Bleibt der Blutdruck dauerhaft zu hoch, sollte er behandelt werden. Denn unbehandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Plötzliche Hitze: Was droht Menschen mit Bluthochdruck?
Zwar sinkt der Blutdruck bei Hitze, dennoch........
