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Wie eine Szene aus ihrem Leben: Katharina Wackernagel über den ZDF-Film "Zwei am Zug"

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10.05.2026

Frau Wackernagel, Ihr neuer Film „Zwei am Zug“ ist keine Liebesgeschichte, wie man sie jeden Sonntag im ZDF sieht. Mögen Sie Filme fürs Herz?

KATHARINA WACKERNAGEL: Oh ja, natürlich. „Zwei am Zug“ ist für mich eine klassische Romantic Comedy. Die Geschichte ist zwar sehr aus dem Leben gegriffen, aber manches ist doch ein bisschen angefüttert und sozusagen bigger than life, aber es ist ein schönes Genre, ich habe die Rolle wirklich gerne gespielt und ich hoffe auch, dass der Film dem Publikum gefallen wird.

Wenn Sie ein Drehbuch bekommen, lesen Sie das erst mal wie einen Roman?

WACKERNAGEL: Ich lasse schon erst mal die Geschichte im Ganzen auf mich wirken. Und dann überprüfe ich natürlich schon noch mal die Figur, die ich spiele. Wie glaubwürdig ist sie für mich in ihrem Handeln? Was macht für mich den Reiz des Spiels aus? Bei „Zwei am Zug“ wusste ich beim ersten Lesen schon, dass Rick Okon die männliche Hauptrolle spielen würde. Und das ist natürlich toll, wenn man sein Gegenüber in den Szenen schon vor Augen hat. Er ist wirklich ein fantastischer Kollege, ich habe so gerne mit ihm gearbeitet!

Kannten Sie ihn vorher?

WACKERNAGEL: Ich hatte ihn schon in Filmen oft gesehen und wusste, dass er ein super Schauspieler ist. Aber wir kannten uns nicht persönlich, sondern haben uns erst bei der Leseprobe kennengelernt.

Was hat Sie von der Rolle der Sandra überzeugt?

WACKERNAGEL: Sandra steht ja vor einer großen Entscheidung, sie überdenkt ihr bisheriges Leben und will einen Neustart wagen. Ihre Entwicklung ist auf eine warme, nachvollziehbare Art geschrieben, und der Film nimmt sich die Zeit, Sandras Idee und ihre Gefühle reifen zu lassen.

Sandra träumt davon, ein eigenes Kino zu haben. Wenn Sie Betreiberin eines Programmkinos wären, welchen Film würden Sie dort unbedingt zeigen wollen?

WACKERNAGEL: Es müsste auf jeden Fall „Living In Oblivion“ laufen. Und „Täglich grüßt das Murmeltier“ und natürlich........

© Südkurier