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Von hier kommt der Strom für die Hochrheinbahn: Ein Rundgang über die Amprion-Baustelle in Tiengen

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01.06.2026

Vieles ist im Moment im Gange auf dem Gelände des Umspannwerks Tiengen. Dort modernisiert der Übertragungsnetzbetreiber Amprion im großen Stil, baut neue technische Anlagen und stellt unter anderem die Weichen für die Stromversorgung der elektrifizierten Hochrheinstrecke. Dabei gleicht das Projekt, das aus einer Vielzahl von kleineren und größeren Maßnahmen besteht, „einer Operation am offenen Herzen“, wie die Vertreter des Unternehmens bei einem exklusiven Baustellenrundgang mit unserer Zeitung darstellen. Denn alles wird im laufenden Betrieb umgesetzt.

100-Millionen-Euro-Investition in moderne Technik

Die Umsetzung der Ziele der Energiewende, ebenso wie die dringend notwendige technische Modernisierung, um die Sicherheit der Stromversorgung in der Region dauerhaft zu gewährleisten: Das sind zwei der Vorgaben, die dem Projekt von Amprion zugrunde liegen. Über 100 Millionen Euro investiert Amprion in die Modernisierung - zuzüglich weiterer Kosten für die Leitungseinführung von der Starkstromtrasse Herbertingen-Gurtweil. Neue technische Anlagen werden für dieses Geld aufgebaut, die zugehörigen Gebäude und namentlich die Stromversorgung für den Betrieb der elektrifizierten Hochrheinbahn.

Die Anlage, die die Bahn mit 110 Kilovolt versorgen wird, „ist zu 95 Prozent fertig“, schildert Projektleiter Maximilian Löchte: „Derzeit sind wir dabei, die Trassen zum geplanten Umrichterwerk der Deutschen Bahn zu bauen.“ Verlegt werden Leerrohre für Strom- als auch für Glasfaserleitungen in zwei getrennten Systemen mit je 460 Metern Länge, wie........

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