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Liebesgeständnis bei Gil Ofarim: Patrick Romer ist verliebt wie bei Aschenbrödel

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30.01.2026

Patrick Romer aus dem Konstanzer Vorort Dingelsdorf kämpft bei der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ um die Dschungelkrone. Der TV-Bauer vom Bodensee bringt reichlich Reality-TV-Erfahrung mit nach Australien und war bereits bei „Bauer sucht Frau“, dem „Sommerhaus der Stars“ und bei „Das große Promi-Büßen“ zu sehen. Entsprechend gute Chancen werden ihm eingeräumt. Doch kann Patrick Romer den Titel des Dschungelkönigs wirklich an den Bodensee bringen und sich gegen namhafte Konkurrenz wie Gil Ofarim oder Simone Ballack durchsetzen?
Wie sich der Konstanzer Landwirt im australischen Dschungel schlägt, können Sie hier mitverfolgen:

Nach einer Woche im australischen Dschungel bestimmen die Zuschauer nicht mehr, wer in die Prüfung muss, sondern wer noch mindestens einen weiteren Tag Hängematte, Plumpsklo, Reis und Bohnen statt bequemes Bett, Whirlpool und Hotel-Frühstück genießen darf.

Vor den Augen von täglich zwischen 4 und 5 Millionen Fernsehzuschauern hat Patrick Romer in den vergangenen Tagen gezeigt, was er zeigen wollte. Die Fans des Konstanzers bewundern seine Authentizität und seine lockeren Sprüche, dass er für jeden ein offenes Ohr hat, niemanden links liegen lässt und sich für keine Aufgabe zu schade ist. Dass er dabei manchmal ein bisschen über‘s Ziel hinausschießt - sei‘s drum. Wie seine Chancen stehen, analysiert Andreas Schuler hier.

„Sie werden wohl eine schwere Kiste holen“: Zu Anfang der Episode hatte Patrick Romer noch Hoffnung, dass seine Mit-Kandidaten Umut Tekin und Nicole Belstler-Boettcher nach ihrer missratenen Schatzsuche mit einer dicken Belohnung zurück ins Camp kehren. Aber wie heißt es so schön? „Satz mit X, war wohl nix“, ärgerte er sich dann. Also stellte er die wichtigen Fragen: „Wenn dein Sohn jetzt auch noch Hardy hieße, würde er dann Hardy Junior Junior heißen?“, fragte er Hardy Krüger Junior und bekam von ihm die traurige Geschichte über seinen verlorenen Vater zu hören. „Es wäre schrecklich für mich, wenn mein Vater plötzlich keinen Kontakt mehr zu mir wollen würde“, zog er ein nachdenkliches Fazit. Schnell war aber Schluss mit Sentimentalität – das Klo putzte sich schließlich nicht von allein.

Romantischer wurde es nur im Gespräch mit Skandal-Musiker Gil Ofarim. „Denkst du an deine Süße?“, fragte Ofarim. Das Fernbleiben von Annelie Henze bezeichnete er als „kalten Entzug“. Seine Annelie habe Pferde, gemeinsam würden sie immer ausreiten. Er selbst könne sich ja bei Trab, Galopp und sogar Tölt im Sattel halten. „Dann hat sie mit dir ja den Jackpot“, warf Ofarim ein, während Romer aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskam. Obwohl Annelie nur 1,53 Meter groß sei, könne sie trotzdem Traktor fahren, habe eine „mega Ausstrahlung“ und „macht einfach“: „Sie beeindruckt mich jeden Tag“, strahlte der verliebte Romer. Dann sagte er einen Satz, den wohl jede Frau von ihrem Partner gerne hört – und Annelie vermutlich ganz besonders: „Sie ist definitiv die Letzte“, zeigte er sich sicher. Und wann stellt er ihr die Fragen aller Fragen? „Ich warte auf den richtigen Moment“, gab er sich noch geheimnisvoll. Das entlockte auch Moderatorin Sonja Zietlow ein entzücktes Lächeln. „Es ist so süß, wie er seine Freundin liebt. Aber so werden im Baumarkt normalerweise nur Sackkarren angepriesen“, scherzte sie.

Und dass Patrick Romer alles weiß und kann, wird auch am siebten Tag im Dschungel noch mal klar. So erklärt er seinen Mit-Kandidaten mal eben, wie Zeitverschiebungen funktionieren. „Wir leben in der Zukunft von Deutschland“, stellt er fest und gibt den Campern eine nette Daumenregel zu Ost und West mit auf den Weg: „Nur Ochsen saufen Whiskey.“ Natürlich denkt er dabei an seine Kühe. Als Strafe, dass Patrick Romer in den letzten Folgen die Flora und Fauna des Dschungels missachtet hat, indem er Käfer ins Jenseits schickte, mussten alle übrigens ihre Zigaretten abgeben. Und von Belstler-Boettcher wurden Romer die Ohren lang gezogen. „Ich tue ab jetzt keiner Fliege mehr was zuleide“, versprach er daraufhin hoch und heilig.

Die Baslerin Ariel musste sich derweil einer weiteren Dschungelprüfung stellen. Für sie ging es in luftige Höhen, wo sie Sterne einsammeln musste. „Mami und Papi sind stolz auf dich“, rief ihr Sonja Zietlow zu, „das hat sich jetzt aber süß angehört“, entgegnete Ariel. Der Sieg war ihrer: Neun Sterne brachte sie zurück ins Camp. Der Ravensburger Umut hoffte währenddessen auf ein Wunder: „Ich hoffe, ich bin ein anderer Mensch, wenn ich hier rausgehe“, sagte er. Dann wurde er von einer Schlange überfallen. Ob das wohl ein Zeichen ist?

Dass sich Patrick Romer gründlich auf das Abenteuer Dschungelcamp vorbereitet hat, kam dem 30-jährigen Konstanzer jetzt mal wieder zugute – und auch seinem Reality-TV-Kollegen Umut Tekin, der vor fast so vielen Lebewesen Angst zu haben scheint wie Scream Queen Ariel aus Basel. Ausgerechnet im Dschungeltelefon, einer Art Safe Place in........

© Südkurier