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Neue Grundsicherung seit Juli 2026 – deshalb kann ein Umzug teuer werden

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19.07.2026

Das Bürgergeld wurde zum 1. Juli 2026 in eine reformierte Grundsicherung für Arbeitsuchende überführt. Die Änderungen der Bürgergeld-Reform machten bereits Monate zuvor regelmäßig Schlagzeilen – vor allem die strengeren Sanktionen und die schnellere Kürzung von Leistungen bei wiederholter Weigerung zur Mitwirkung der Leistungsbeziehenden.

Auch die hohen Mietkosten bei Bürgergeldberechtigten standen regelmäßig im Fokus der politischen Diskussion. Unter anderem wird durch die neuen Grundsicherungsregelungen den kommunalen Trägern nun ermöglicht, eine Quadratmeterhöchstmiete festzulegen, informiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Durch diesen „Deckel“ sollen die immer höheren Ausgaben für Mieten gesenkt werden, die der Staat für Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger übernimmt, und zudem kriminellen Banden mit sogenannten „Schrottimmobilien“ ein Riegel vorgeschoben werden.

Viele Bürgergeldempfängerinnen und -empfänger erhalten neben dem monatlichen Regelsatz auch Unterstützung bei den Wohnkosten durch das Jobcenter. Das ist in § 22 Sozialgesetzbuch II (SGB II) „Bedarfe für Unterkunft und Heizung“ festgelegt. Doch das Dreizehnte Gesetz zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze – auch bekannt als das Gesetz zur Umgestaltung der Grundsicherung – könnte einen wesentlichen Nachteil für........

© Südkurier