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Warum das neue Iran-Abkommen vor allem Teheran nutzt

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18.06.2026

Am Ende ging es schneller als gedacht. In den Räumen von Schloss Versailles unterzeichnete US-Präsident Donald Trump die Absichtserklärung, die die Vereinigten Staaten mit Teheran geschlossen haben. Die Iraner setzten ihre Unterschrift digital unter das Rahmenabkommen. Reichlich unspektakulär wird damit der Ausklang eines Krieges eingeläutet, der kein Ende zu nehmen schien. Innerhalb des iranischen Regimes brach Jubel aus. „Dies ist ein historisches Dokument und eine Botschaft des mächtigen Iran: Der Frieden wird im Zeichen gegenseitigen Respekts erreicht“, schrieb der iranische Präsident Massud Peseschkian. Bei Vertretern der USA waren die Reaktionen deutlich verhaltener. Überraschend ist das nicht: Die Details, die inzwischen bekannt sind, zeigen, dass es dem Iran gelungen ist, viele Punkte zu seinen Gunsten auszuhandeln. Das Dokument hat eine iranische Handschrift. Der Druck, der auf den USA lastete, war größer als der, der auf den Mullahs lastete.

„Ich wollte keine Wirtschaftskatastrophe erleben“, sagte Trump vor Journalisten am Rande des G7-Gipfels. „Wäre das so weitergegangen, hätte das passieren können.“ Seiner eigenen Möglichkeiten war sich der US-Präsident also offenbar durchaus bewusst. „Alles, was ich weiß, ist, dass jedes........

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