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Das Jugendhaus kämpft ums Überleben – die Einrichtung im Paradies braucht dringend Geld

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27.07.2026

Ein Paradies im Paradies – als solches empfinden Familien das Evangelische Jugendhaus in der Gottlieber Straße seit vielen Generationen. Die Einrichtung ist aus ihrem Alltag nicht wegzudenken. Doch genau das könnte passieren, denn die finanziellen Spielräume werden immer enger. So eng, dass nach 50 Jahren Schluss sein könnte mit Spiel, Spaß, Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und ganz viel Geborgenheit – wenn sich keine Spender finden.

Die Evangelische Kirche muss sparen. Bis 2032 muss der evangelische Kirchenbezirk Konstanz mindestens ein Drittel seiner Kosten reduzieren. Alle Gebäude wurden unter die Lupe genommen und nach einem Ampelsystem klassifiziert. Nur die mit „Grün“ markierten Gebäude werden weiter finanziert. „Das Evangelische Jugendhaus wurde als einziges noch von der Evangelischen Kirche getragenen Jugendhaus in ganz Baden aus dem Ampelsystem herausgenommen“, erklärt Nina Koller, Verwaltungsgeschäftsführerin der Evangelischen Kirchengemeinde Konstanz. „Das ist gleichzusetzen mit dem Status ‚Rot‘.“

Deshalb liege die Einrichtung derzeit bei 40.000 bis 50.000 Euro Defizit im Jahr. „Die Energiekosten sind deutlich gestiegen und die Bezuschussungen der Stadt Konstanz reichen nicht aus“, so Koller. In das Gebäude, ein ehemaliges Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert, wurde seit der letzten Renovierung im Jahr 1999 nur noch das Nötigste gesteckt: eine neue Heizung, eine Schallschutzdecke.

Stefanie Körber prägt das Jugendhaus seit 25 Jahren

Das restliche Geld fließt in den laufenden Betrieb. Und den halten Stefanie Körber und Christian Brehm seit vielen Jahren aufrecht. Aber viel mehr als........

© Südkurier