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Worum es beim Streit um den neuen EU-Haushalt geht

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15.10.2026

Deutschland pocht auf ein deutlich kleineres neues EU-Budget als bislang vorgeschlagen. Beim EU-Gipfel prallen Welten aufeinander. Worum es genau geht und warum kein Kompromiss in Sicht ist.

Worüber streiten die EU-Staaten eigentlich schon wieder?

Wenn es ums Geld geht, gibt es traditionell Streit in der EU, insbesondere wenn die Verhandlungen um den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) anstehen, also den gemeinsamen Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034. Er legt fest, wie viele Mittel die EU in diesem Zeitraum ausgeben darf und wofür. Finanziert werden etwa die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die Förderung für strukturschwache Regionen oder die EU-Katastrophenhilfe und das Austauschprogramm Erasmus. Schon zum Start des EU-Gipfels am Donnerstagmorgen zeigte sich, wie weit die Positionen auseinanderliegen. Besonders Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verlangt deutliche Einsparungen. Fast zwei Billionen Euro hatte die EU-Kommission ursprünglich vorgesehen. Vergangene Woche präsentierte die irische Regierung, die zurzeit den Vorsitz im Rat der EU-Länder führt, dann einen Kompromissvorschlag. Das Konzept sieht vor, den nächsten Etat gegenüber dem ursprünglichen Entwurf der Brüsseler........

© Südkurier