Von heiter bis melancholisch
Im gut besuchten Kammerkonzert „Sweet Bird“ haben die Zuhörer in der Görwihler Pfarrkirche Barockmusik von Händel, Purcell, Sammartini und Marcello erlebt. Den Anfang machten zwei Stücke von Händel, die als Duette mit Basso continuo komponiert wurden, wobei die Flöte einen Gesangspart übernahm. Mit seinem aparten Wechselspiel der Melodiestimmen kam „Quel fior che all’alba ride“ munter daher. Im Gegenzug wirkte „Ahi nelle sorti umane“ melancholisch, mit sehnsüchtigem Blick auf das schnell entschwindende Glück.
Konnten die Zuhörer hier bereits die anmutigen Zwiegespräche von Flöte und Singstimme genießen, wurde dieser Genuss bei der Rückkehr zu Händel am Ende des Konzerts verstärkt. Dies mit dem innigen, den........
