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Spritpreise steigen trotz neuer Tank-Regel – wer profitiert von der Krise?

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27.04.2026

Um den hohen Spritpreisen entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung die 12-Uhr-Regel ins Leben gerufen. Tankstellen dürfen seit dem 1. April 2026 nur noch einmal am Tag, um 12 Uhr, die Preise anheben. Eine Preissenkung ist die ganze Zeit über möglich. Doch anstatt Entlastungen für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen, profitiert jemand anderes von der Energiekrise.

In einer gemeinsamen Studie analysierten das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) und das Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE) die Preisentwicklung an den Zapfsäulen. Was die Forscherinnen und Forscher herausfanden und ob es regionale Unterschiede bei den Spritpreisen gibt, erfahren Sie hier.

Spritpreise steigen: Wer profitiert davon?

Nach der Einführung der 12-Uhr-Regel sind nicht nur die Spritpreise an den Zapfsäulen gestiegen, sondern auch die Gewinne der Mineralölkonzerne. Seit dem Inkrafttreten des Maßnahmenpakets am 1. April 2026 sind laut der Studie die Gewinnmargen für E5 und E10 in Deutschland um rund sechs Cent pro Liter gestiegen. „Das Maßnahmenpaket hat bisher nicht dazu geführt, das Preisniveau zu senken. Insbesondere bei Benzin stiegen die Gewinnmargen erheblich“, betont Leona Jung, Autorin der Studie vom DICE. 

Leonard Gregor, Co-Autor vom DICE, ergänzt: „Einerseits reduziert sich der durch sieben bis acht Preisspitzen geprägte........

© Südkurier