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Warum Schriftsteller auf KI setzen sollten

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12.06.2026

„Schatz, wie können wir das schön entwickeln?“ Wenn Olga Tokarczuk so spricht, wendet sie sich nicht etwa an ihren Ehemann. Gemeint ist vielmehr eine Künstliche Intelligenz (KI).

Auf einer Konferenz hat die polnische Schriftstellerin enthüllt, dass sie solch technische Unterstützung keinesfalls für Teufelszeug hält. Tokarczuk ist nicht irgendwer, 2018 erhielt sie den Literaturnobelpreis. Entsprechend groß ist jetzt die Aufregung. Eine Literaturnobelpreisträgerin, die für sich einen Chatbot dichten lässt!

Nun, ganz so schlicht geht sie es wohl doch nicht an. Tatsächlich geschrieben, präzisierte sich Tokarczuk später, habe sie mit der KI noch keinen einzigen Text. Es handele sich bloß um ein Recherchewerkzeug. Einfach mal schnell prüfen, ob auch logisch scheint, was man sich da zusammenfantasiert: Das hört sich schon etwas weniger........

© Südkurier