Schatten, Sitzplätze und Pflanzen mit Sensor – Wettbewerb sucht Daten für eine bessere Innenstadt
Eine Pflanze, die ihren Wasserbedarf meldet: An einer Technik, die das ermöglichen soll, arbeiten Eduard Buss und Till Aust. Die beiden Informatik-Doktoranden der Universität Konstanz haben einen Sensor entwickelt, der elektrische Signale von Pflanzen erfasst. Mithilfe künstlicher Intelligenz wollen sie daraus ablesen, wie es den Pflanzen geht. Auch für das Grün in einer heißer werdenden Innenstadt könnte die Technik interessant sein.
Deshalb sind die beiden zur Auftaktveranstaltung des Innovationswettbewerbs KN.next ins St. Johann Coworking-Space gekommen. Die Stadt stellte dort vor, wie Unternehmen mit Daten zur Entwicklung der Konstanzer Innenstadt beitragen können. Buss und Aust haben noch kein Start-up gegründet. Sie suchen vor allem Kontakte und mögliche Partner. Ob ihre Entwicklung zum Wettbewerb passt, ist für sie offen. Den größten Nutzen sehen sie bislang in der Landwirtschaft.
Die Suche nach Mitstreitern prägt den Abend ebenso wie die Suche nach Lösungen. Eine Mathematikprofessorin der HTWG möchte Unternehmen finden, mit denen sie Personenbewegungen in der Altstadt erforschen kann. Auf den Vortrag folgt eine fast halbstündige Fragerunde. Anschließend sitzen die Besucher in kleinen Gruppen zusammen und sprechen über mögliche Kooperationen. Für die Veranstaltung gab es nach Angaben der Stadt rund 25 Anmeldungen. Bewerbungen sind das noch nicht.
Wie Daten die Konstanzer Innenstadt verbessern sollen
„Wir wollen mit diesem Projekt Daten für die Innenstadt finden und sammeln und sind dabei auf Ihre Ideen angewiesen“, sagt Sabine........
