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Wie die Biernation zur Aperölchenrepublik wurde

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04.08.2026

Es gibt diese Momente, in denen Menschen ganz bei sich zu sein scheinen. Das gilt auch für Gruppen. Für das „ZDF Fernsehgarten“-Publikum etwa auf dem Mainzer Freigelände. Das schien schon einige Male für ein paar Minuten in einem Zustand vollkommener Glückseligkeit zu sein. Grund war ein orange-rotes Kultgetränk: Aperol Spritz.

Mit Polonaisen feierten Hunderte Fernsehgarten-Gäste zusammen mit Kiwi - der Moderatorin Andrea Kiewel - und dem Schweizer Schlagersänger Vincent Gross bei mehreren Gelegenheiten ein Lied über den bittersüßen Drink: „Ich trink’ heut, das ist kein Witz - Aperol, Aperol, Aperol Spritz“.

Welches Getränk hat schon einen eigenen Schlager?

Der sommerliche Partysong wurde im Mai 2024 veröffentlicht. Spätestens seitdem ist der fröhlich besungene Longdrink, der mit seiner leuchtenden Farbe sehr instagram-tauglich ist, im deutschsprachigen Raum Kult. Welches Getränk hat schon einen eigenen Song? Okay, „Eisgekühlter Bommerlunder“. Und „Griechischer Wein“. Und „Wildberry Lillet“. Aber sonst?

Die Aperol-Spritz-Welle rollt hierzulande natürlich schon viel länger als nur zwei Jahre. Eigentlich fast zwei Jahrzehnte. Der Spritz (oder auch Sprizz) stammt aus Italien. In der nordöstlichen Region Venetien war er........

© Südkurier