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Albaniens „Flamingo-Revolution“ erweist sich als beharrlich

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08.07.2026

In Albanien gehen die Massenproteste gegen ein umstrittenes Tourismus-Projekt an der Adriaküste am Mittwoch in ihren 40. Tag. Auch am Abend zuvor zogen wieder viele tausende Menschen vor den Regierungssitz in der Hauptstadt Tirana, um gegen das Vorhaben zu protestieren. Hinter dem geplanten Bau von Luxusresorts in einem Naturschutzgebiet im Mündungsgebiet des Flusses Vjosa steht der amerikanische Investor Jared Kushner - er ist der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

Was genau soll gebaut werden?

In der Lagune bei Zvernec und auf der vorgelagerten Insel Sazan sollen Luxusresorts, Hotels, Villen, Jachthäfen und andere touristische Infrastruktur entstehen. Es ist kein Massentourismus-Projekt, aber auch als Premium-Destination ist das Investment auf tausende zahlende Besucher angelegt. Die gesamte Investitionssumme wird mit 4 bis 5 Milliarden Euro angegeben. Für Albanien, eines der ärmsten Länder Europas, ist das eine enorme Geldmenge.

Warum sind so viele Albaner dagegen?

Das Projekt erstreckt sich über Teile des Naturschutzgebietes Narta-Vjosa, das die Lagune von Narta und das Mündungsdelta der Vjosa umfasst. Das Gebiet ist die Heimstätte von zahlreichen geschützten Tierarten, darunter Flamingos, andere Vögel und Meeresschildkröten. Die Dünen der Narta-Lagune bilden ein in Europa einzigartiges........

© Südkurier