Kirmes, Solar-Panels, Outdoor-Gym: Diese Wünsche junger Bürger könnten Singen verändern
Unter dem Titel „Pimp my Heimat“ diskutieren mehr als 100 Schülerinnen und Schüler von Singener Schulen vom 14. bis 16. April im Rathaus über die Zukunft ihrer Stadt und arbeiteten dazu Anträge aus. Beim ersten flüchtigen Blick in den Ratssaal konnte man den Eindruck haben, mitten in eine Gemeinderatssitzung im Singener Rathaus geraten zu sein, denn, nach Fraktionen getrennt, wurde eifrig über Anträge diskutiert und, wie es sich gehört, sich dazu sachlich ausgetauscht.
Wie eine Gemeinderatssitzung
Bürgermeister Marcus Röwer leitete die Sitzung durchaus streng im Stile einer echten Gemeinderatssitzung. Am Ende folgte die Abstimmung per Handzeichen, ob dem Antrag zugestimmt wird oder ob er auf Ablehnung stößt. Allerdings waren die vermeintlichen Gemeinderäte Singener Schüler der Klassen sieben bis zehn, die nun im Abschlussplenum des Beteiligungsprojekts „Pimp my Heimat“, ihre zuvor erarbeiteten Vorschläge präsentieren und darüber abstimmten, welche davon als Anträge an die lokale Politik eingehen sollen. Anders als in einer echten Gemeinderatssitzung haben sich die Schüler-Fraktionen per Los zusammengefunden, da Parteipolitik außen vor bleiben sollte.
Zur Premiere dieses Jugendprojekts hatte es im Vorfeld........
