Kommission empfiehlt: Länger arbeiten, Renten stabilisieren
Die Rentenkommission der Bundesregierung schlägt eine weitere Erhöhung des Rentenalters vor - ab 2042 um ein halbes Jahr pro Jahrzehnt. Entsprechende Medienberichte treffen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zu. Überdies soll das Rentenniveau stabilisiert und durch eine neue Kapitalrente sogar leicht erhöht werden, wie es aus Kommissionskreisen hieß. Die Rentenbeiträge werden erwartbar weiter steigen.
Die Rentenkommission will am Montag abschließend tagen und ihre Vorschläge am Dienstag offiziell präsentieren. Bereits am Donnerstag war bekanntgeworden, dass sich die Kommission auf 30 Vorschläge verständigte. Wie die dpa aus Kreisen des Gremiums weiter erfuhr, beriet die Kommission meist in großer Runde insgesamt rund 150 Stunden lang. Auch mehrere Medien berichteten nun vorab über die Ergebnisse, darunter das ZDF, die „Bild am Sonntag“, die „Zeit“ und die „Frankfurter Allgemeine“.
Künftig soll demnach ein Teil der Rentenbeiträge am Aktienmarkt angelegt werden. In diese beitragsfinanzierte Kapitalsäule soll erst ein Prozent vom Bruttolohn fließen, davon je die Hälfte von........
