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„Einen Sommer wie diesen habe ich in Donaueschingen noch nie erlebt“: Gärtner kämpfen um junge Bäume

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15.08.2026

100 Liter Wasser für einen jungen Baum: In Donaueschingen sind die Mitarbeiter der städtischen Gärtnerei derzeit im Dauereinsatz. Bis zu vier Fahrzeuge fahren täglich über Stunden hinweg durch das Stadtgebiet, um Bäume und Pflanzen vor der anhaltenden Trockenheit zu schützen. Aufgrund der besonderen Umstände versorgen die Mitarbeiter die Grünflächen teils sogar einzeln mit dem Wasserschlauch. „Der Dienstauftrag wird immer größer“, sagt Clemens Kalinowski, Leiter der städtischen Gärtnerei. 2012 kam er nach Donaueschingen, doch auch für ihn ist die diesjährige Hitzewelle ein Novum: „Einen Sommer wie diesen habe ich hier noch nie erlebt“, sagt er.

Junge Bäume leiden besonders unter der Dürre

Besonders im Blick hat die Gärtnerei die rund 200 Jungbäume im Stadtgebiet. Gemeint sind Bäume bis etwa zum vierten Standjahr. In einem normalen Sommer kommen viele nach der Anwuchs-Phase ohne zusätzliche Bewässerung aus. In diesem Jahr benötigen selbst Bäume ab dem vierten Standjahr Bewässerung.

Je nach Standort erhalten die Bäume bei einem Einsatz etwa 100 bis 150 Liter Wasser. Dabei gehe es nicht darum, möglichst häufig zu gießen, sondern gezielt und nachhaltig: „Wir sind ja nicht alle drei Tage an jedem Baum“, erklärt Kalinowski.........

© Südkurier