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PMS oder schon PMDS? Darin liegt der Unterschied

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15.06.2026

Die wichtigsten Erkenntnisse

Das prämenstruelle Syndrom (PMS) betrifft sehr viele Frauen, die einige Stunden bis Tage vor ihrer Periode körperliche und psychische Beschwerden erleben. Mit Einsetzen der Regelblutung verschwinden die Symptome wieder.

Die prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) ist eine Form von PMS. Im Vergleich zu dieser treten bei einer PMDS verstärkt psychische Beschwerden auf. Insgesamt sind die Symptome intensiver und schränken betroffene Frauen spürbar stärker in ihrem Alltag ein.

Für PMS und PMDS gibt es keine spezifische Therapie. Entlastung kann durch Schlaf, Bewegung und Ernährung beginnen; je nach Schwere kommen auch medizinische Behandlungen infrage.

In den Tagen vor dem Beginn ihrer Monatsblutung haben viele Frauen körperliche und psychische Beschwerden. Die Rede ist dann von dem sogenannten prämenstruellen Syndrom – kurz: PMS. Darunter leidet laut dem Pharmaindex Gelbe Liste schätzungsweise ein Zehntel aller Frauen; mindestens jede zweite Frau hat jedoch in der zweiten Hälfte ihres Menstruationszyklus psychische oder körperliche Symptome, die denen des PMS ähneln. Ärztlichen Rat suchen allerdings nur etwa drei bis acht Prozent der betroffenen Frauen, weil die Symptome häufig als normal angesehen werden. Die Dunkelziffer wird daher als hoch eingeschätzt.

Neben PMS gibt es auch PMDS – die prämenstruelle dysphorische Störung. Laut dem Informationsportal Neurologen und Psychiater im Netz sind davon etwa acht Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen. Was ist aber eigentlich der Unterschied zwischen PMS und PDMS?

PMS: Was ist das prämenstruelle Syndrom?

Wenn Frauen vor dem Beginn der Menstruationsphase besonders reizbar oder depressiv sind, Angstzustände haben sowie unter Kopfschmerzen, Brustspannen und Brustschmerzen leiden, könnte das dem Patientenratgeber MSD Manual zufolge auf PMS hinweisen. Hierbei handelt es sich nämlich um die häufigsten Symptome des Syndroms.

Zu den weiteren Anzeichen zählen laut MSD Manual und Gelbe Liste aber auch:

Wut und Aggressivität

Stimmungsschwankungen und innere Unruhe

erhöhte Impulsivität und sozialer Rückzug

Schlaflosigkeit und starke Müdigkeit

Konzentrationsschwierigkeiten

Antriebslosigkeit und Erschöpfung

aufgeblähter Bauch und Völlegefühl

angeschwollene Hände und Füße

vorübergehende Gewichtszunahme

Schwere- oder Druckgefühl im........

© Südkurier