Pflegeassistenz: Was soll sich ab 2027 bei Ausbildung und Vergütung ändern?
Die Pflege in Deutschland steht nicht gut da. Ein großes Problem ist dabei der Personalmangel. Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge könnten bis zum Jahr 2049 bis zu 690.000 Pflegekräfte fehlen. Aber auch schon jetzt fehlt Personal. Aktuell arbeiten laut dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) rund 1,7 Millionen Menschen in der Pflege – verteilt auf ausgebildete Pflegefachkräfte, angelernte Hilfskräfte und ausgebildete Assistenzkräfte.
Nachdem die Pflege-Ausbildung mit dem Pflegeberufegesetz im Jahr 2020 vereinheitlicht wurde, steht nun die Ausbildung zur Pflegeassistenz auf dem Plan. Ganz nach dem Motto „aus 27 mach eins“ hat das Bundeskabinett am 4. September 2024 den Gesetzentwurf über die Einführung einer neuen, bundeseinheitlichen Pflegefachassistenz-Ausbildung beschlossen. Der Bundesrat hat dem Entwurf laut der Bundesregierung im Oktober 2025 zugestimmt. In einigen Bundesländern bedeutet das für künftige Auszubildende dann auch erstmals eine Ausbildungsvergütung. Eingeführt werden soll das Pflegefachassistenzgesetz im Jahr 2027. Was sich dann ändert, lesen Sie hier.
Übrigens: Die Bundesregierung tut viel........
