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Bluthochdruck: Wie unterscheiden sich hypertensive Krise und Notfall von der Erkrankung?

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19.10.2026

Die wichtigsten Erkenntnisse

Bluthochdruck ist eine langfristige Erkrankung, die sich meist gut behandeln lässt.

Bei einer hypertensiven Krise steigt der Blutdruck plötzlich stark an und bleibt oft zunächst unbemerkt.

Treten zusätzlich Beschwerden wie Brustschmerzen oder Atemnot auf, ist schnelle medizinische Hilfe nötig. Dann handelt es sich um einen hypertensiven Notfall.

Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Laut der Deutschen Herzstiftung sind Millionen Menschen davon betroffen. In der Regel ist eine Hypertonie gut behandelbar und „fast alle Patienten schaffen es, mit der richtigen Therapie und entsprechenden Anpassungen im Lebensstil ihren Blutdruck dauerhaft zu senken“, schreibt die Stiftung.

Die Behandlung von Bluthochdruck braucht allerdings Zeit. Patientinnen und Patienten müssen daher geduldig sein. Wer die Blutdruckmedikamente etwa plötzlich absetzt oder nicht mehr wie verordnet einnimmt, riskiert der Deutschen Herzstiftung zufolge eine hypertensive Krise oder sogar einen hypertensiven Notfall. Beide sind von plötzlich sehr hohem Blutdruck geprägt. Was ist aber der Unterschied zwischen Bluthochdruck, Bluthochdruckkrise und Bluthochdrucknotfall?

Hypertonie: Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Das Herz versorgt den Körper laut gesund.bund.de, einer Seite des Bundesgesundheitsministeriums (BMG), mit Blut, das Sauerstoff und andere Nährstoffe zu Organen und Gewebe transportiert. Mit jedem Herzschlag zieht sich der Herzmuskel zusammen und pumpt Blut in den Kreislauf. Die Kraft, die es dabei auf die Wände von Arterien und Venen ausübt, wird laut der Deutschen Herzstiftung als Blutdruck bezeichnet.

Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben und in zwei Werten gemessen – dem systolischen (oberen) und dem diastolischen........

© Südkurier