Friedensprotest in Konstanz: Bekannter Aktivist kritisiert Waffenexporte als Beihilfe zum Mord
Ein Sarg steht im Stadtgarten. Darauf die Deutschland-Fahne, ein Helm und ein Zettel: „Hier kann deine Karriere bei der Bundeswehr enden.“ Rund 700 Menschen demonstrieren nach Schätzungen der Veranstalter beim Internationalen Bodensee-Friedensweg in Konstanz und Kreuzlingen gegen die Rüstungsspirale.
Von der Stadt Konstanz kommt, obwohl von Oberbürgermeister Uli Burchardt im Dezember noch versprochen, kein Grußwort. In der Karwoche habe man plötzlich eine Absage erhalten, sagt Helmut Luz von der Konstanzer Friedensinitiative. Anders als in den Jahren 2013 und 2019 habe der Konstanzer OB auch die Schirmherrschaft nicht übernommen. Als möglichen Grund nennt er: „Ja, auch die Städte Konstanz und Kreuzlingen verdienen gut an den Kriegen.“ Er meint KNDS Konstanz (ehemals ATM) mit seinen IT-Systemen und in der Schweiz die Mowag, Teil des Rüstungskonzerns General Dynamics.
Konstanzer Schüler setzt sich für Frieden und gegen Wehrpflicht ein
Joshua Dreier, 16 Jahre alter Konstanzer........
