Große Zukunftschancen für junge Burundier: Rainer Stolz vermittelt weiter Ausbildungsplätze
Alt-Bürgermeister Rainer Stolz setzt sich seit 2023 für eine Vertiefung der Landespartnerschaft zwischen Baden-Württemberg und dem ostafrikanischen Staat Burundi ein. Er hilft dabei, die sehr hohe Arbeitslosigkeit gut ausgebildeter junger Menschen durch Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in Baden-Württemberg etwas zu verringern und spricht über die Herausforderungen, Menschen mit B1- oder B2-Abschluss in deutscher Sprache hier in Arbeit zu bringen. Als ersten Burundier holte er damals Avicenne Ruhanama nach Stockach ins Krankenhaus. Seither ist viel passiert.
Herr Stolz, die Landespartnerschaft von Baden-Württemberg mit Burundi ist vielen gar nicht bekannt. Wie kam es zu Ihrem Engagement?
STOLZ: 2023 fand anlässlich von 40 Jahren Partnerschaftsjubiläum eine Delegationsreise nach Burundi statt, bei der auch Vertreter des Städtetags dabei sein sollten. Weil der Präsident und mein Vizekollege keine Zeit hatten, flog ich mit. Der Staatsminister hatte darum gebeten, zu prüfen, ob die Möglichkeit für Städtepartnerschaften besteht. Ich habe Gespräche mit dem Innenminister, dem deutschen Botschafter und vielen weiteren Menschen geführt und Städte besichtigt.
Wie fiel Ihre Meldung an den Städtetag aus?
STOLZ: Ich habe berichtet, dass die Zeit aus meiner Sicht noch nicht reif für Städtepartnerschaften ist. Wenn man gesellschaftlich, sozial und bildungsmäßig helfen will, kann man das auch ohne Städtepartnerschaften tun und das sicher auch von Landesseite unterstützen. Zentrale Voraussetzung für solche Partnerschaften sind gleiche Augenhöhe und breite Akzeptanz in der........
