Streit und Mobbing an der Tagesordnung: Grundschule kämpft mit Problemen
Glücklich sind alle: Schulsozialarbeiterin Michaela Braun, die sich nach der Aufstockung ihres Deputats auf 60 Prozent für die Fortsetzung ihrer Arbeit an der Grundschule Bermatingen entschieden hatte, Gemeinde und Schule, weil sie sich keine neue Fachkraft suchen und die Kinder, die sich nicht an ein anderes Gesicht gewöhnen mussten. Im Gemeinderat berichtete die bei den Zieglerschen angestellte und von der Gemeinde finanzierte Schulsozialarbeiterin unlängst vom vergangenen Schuljahr.
Neben den Gesprächen mit den Kindern hatte sie sehr viele mit den Lehrkräften. Themen waren hier die Kinder an sich und Klassensituationen. Gibt es Probleme mit einem Kind, tauscht sie sich auch mit den Betreuern aus, wie man gemeinsam vorgeht, um eine Verbesserung zu erreichen.
Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nachgegangen
Viermal gab es einen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Glücklicherweise sei es nicht nötig gewesen, das Jugendamt zu informieren. Bevor sie eine Meldung machen könne, müsse sie sich an ein von ihrem Arbeitgeber vorgegebenes Verfahren halten. „Wir konnten dann eine Meldung vermeiden und die Kindeswohlgefährdung mit den ganzen Maßnahmen abwenden.“ Erfolgreich verliefen die Gespräche mit den Eltern, denen eine Kooperation zugunsten ihres Kindes ebenfalls wichtig war, sowie die Hilfsangebote.
Michaela Braun: „Wir haben an der Schule sehr viele Konflikte“
„Kinder streiten. Wir haben an der Schule sehr viele Konflikte. Jeden Tag, nach jeder Stunde und nach jeder Pause“, so........
