Tod der elfjährigen Lyhanna wirft Debatte um Behördenversagen auf
Es war das Ende einer langen Suche, aber auch der letzten Hoffnung, dass die elfjährige Lyhanna noch lebt: Am Donnerstagabend fanden französische Ermittler in einem Silo im südwestfranzösischen Departement Gers ihre Leiche. Seit dem Verschwinden des Mädchens am Freitag vor einer Woche hatten ein Großaufgebot der Polizei sowie Bürger die Region nach Hinweisen abgegrast. „Die Trauer und die Wut der Eltern lassen sich nicht in Worte fassen“, sagte deren Anwalt, François Roujou de Boubée, nach der fürchterlichen Entdeckung.
In Frankreich wächst die Empörung über ein mögliches Behördenversagen. Denn gegen den Tatverdächtigen Jérôme Barella lagen mehrere Hinweise wegen sexueller Belästigung und Anzeigen wegen Vergewaltigung........
