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Trumps Einflusszonen-Denken hat bittere Folgen für Europa

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Trump lässt Venezuelas Staatschef Maduro in einer waghalsigen Operation gefangennehmen. Der US-Präsident stellt damit einmal mehr unter Beweis: Die großen Mächte verfügen in seinen Augen über Einflusszonen, in denen sie allein bestimmen, wo es langgeht. Das ist bitter für Europa – und hat viel mit China zu tun.

Dass sich Donald Trump nicht ums Völkerrecht und den Multilateralismus schert, ist keine neue Erkenntnis dieses Wochenendes. Der Angriff auf Venezuela und die Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro beweisen jedoch eindrücklich: Der US-Präsident meint es ernst mit der Idee, nach der die großen Mächte dieser Welt über Einflusszonen verfügen, in denen sie allein bestimmen, wo es langgeht.

Bitter ist diese Feststellung nicht zuletzt für Europa. Hier will der selbst berufene Friedensstifter Trump den seit fast vier Jahren tobenden russischen Angriffskrieg in der........

© Solinger Tageblatt