Reformpläne der Bundesfamilienministerin: Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Jugendhilfe – Wo Karin Prien kürzen will
Reformpläne der Bundesfamilienministerin Elterngeld, Unterhaltsvorschuss, Jugendhilfe – Wo Karin Prien kürzen will
Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sieht sich wegen ihrer Sparpläne mit zunehmender Kritik konfrontiert.
Analyse | Berlin · Familienministerin Karin Prien plant Einsparungen von 1,6 Milliarden Euro beim Elterngeld bis 2030. Von weiteren Einschnitten sind Alleinerziehende und Kinder mit Behinderungen betroffen. Der Gegenwind wird stärker.
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Es sind sehr unterschiedliche Gruppen, die von den Reformplänen der Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) betroffen sind: Junge Eltern, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder psychischen Problemen. Sie geraten in den Fokus des Sparkurses der Bundesregierung, sind dabei aber besonders auf staatliche Unterstützung angewiesen. Entsprechend heftig ist der Gegenwind.
Das Elterngeld ist der mit Abstand größte Posten im Etat des Familienministeriums und beträgt aktuell rund 7,5 Milliarden Euro pro Jahr. Prien plant hierbei bis 2030 Gesamteinsparungen von 1,6 Milliarden Euro. Der Gesetzentwurf wird derzeit zwischen den Ministerien abgestimmt und wurde dem Kabinett bislang nicht vorgelegt. Aktuell ist vorgesehen, die staatliche Leistung statt 14 Monate künftig nur noch für zwölf Monate auszuzahlen. Das stößt sowohl bei........
