Schnelle Arbeit für Asylbewerber: Dobrindts Plan muss noch den Praxistest bestehen
Sofort-in-Arbeit-Plan: Dobrindts Vorhaben muss noch den Praxistest bestehen
Sofort-in-Arbeit-Plan: Dobrindts Vorhaben muss noch den Praxistest bestehen
Schnelle Arbeit für Asylbewerber Dobrindts Plan muss noch den Praxistest bestehen
Meinung | Berlin · Der Plan des Bundesinnenministers geht in die richtige Richtung - doch muss er erst den Praxistest bestehen. Denn in der Vergangenheit scheiterte eine Arbeitsaufnahme häufig an zähen Verfahren.
Ein Schild mit der Aufschrift «Asyl» hängt in einer Landeserstaufnahme für Asylbewerber an einer Wand.
Das Vorhaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Asylbewerbern grundsätzlich schon nach drei Monaten den Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen, geht in die richtige Richtung. Nur: Ob daraus wirklich mehr Flüchtlinge und Migranten in Beschäftigung kommen, muss sich erst in der Praxis zeigen. Dafür sind noch zu viele Fragen offen – und der Vorstoß droht, von anderen großen Versäumnissen abzulenken.
Denn es hakt beim Arbeitsmarktzugang vor allem an den langsamen bürokratischen Prozessen. Wenn beispielsweise Ausländerbehörden eine Beschäftigung – unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit – erlauben müssen, kostet das Zeit. Ob Arbeitgeber so lange warten, ist fraglich. Hinzu kommt, dass die Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Zeugnisse vielerorts zäh verläuft. Dann scheitert die Arbeitsaufnahme in etlichen Branchen an mangelnden Sprachkenntnissen. Und gerade bei Frauen ist eine fehlende Kinderbetreuung oftmals die entscheidende Hürde für den Einstieg in den Job.
Auch für Arbeitgeber bleibt bei Dobrindts Plan Unsicherheit: Lohnt es sich, in Einarbeitung und Qualifizierung zu investieren, wenn am Ende ein abgelehnter Asylantrag steht – und der neue Mitarbeiter Deutschland wieder verlassen muss? Nicht zuletzt wird der Plan des Innenministers schnell zur Krücke. Denn das eigentliche, viel größere Problem sind zu lange Asylverfahren – unter anderem weil die Digitalisierung der Behörden nicht schnell genug vorankommt.
Dobrindts „Sofort-in-Arbeit“-Versprechen ersetzt also noch längst keine verkrusteten Strukturen. Solange weiterhin so viele Hürden bestehen, werden auch neue Regeln, die Menschen in Arbeit bringen sollen, nicht automatisch die erhoffte Wirkung entfalten.
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