Voigt und Wildberger: Mensch oder Maschine? Wie viel KI die Politik verträgt
Voigt und Wildberger Mensch oder Maschine? Wie viel KI die Politik verträgt
Tühringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) soll Teile seiner Reden und Gastbeiträge mit Hilfe von KI erstellt haben.
Analyse | Berlin · Prominente Politiker wie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt sollen Reden teilweise mit Künstlicher Intelligenz geschrieben haben. Wie die Fraktionen im Bundestag den Einsatz von KI handhaben und wie eine Regulierung aussehen könnte.
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„Wenn man erwartet, dass eine Maschine unfehlbar ist, kann sie nicht auch intelligent sein“, sagte einst der Mathematiker Alan Turing, der als Vater der Informatik gilt. 72 Jahre nach Turings Tod wird diskutiert, wo die Grenzen der Künstlichen Intelligenz liegen sollen. Kürzlich bekannt gewordene Beispiele prominenter Politiker wie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (beide CDU), die Reden mutmaßlich mithilfe von KI geschrieben haben sollen, erweitern die Debatte. Sie zeigen nicht nur erneut, wie fehleranfällig die KI ist, wenn, so der Vorwurf, sie im Falle Voigts Zitate von Wissenschaftlern erfindet. Sie werfen auch die Frage auf, wie groß der Anteil an Künstlicher Intelligenz in politischen Reden sein darf.
Für Politikberater Johannes Hillje ist KI ein legitimes Hilfsmittel für die Recherche, Strukturierung und Optimierung eines politischen Textes. Sie eigne........
