Weitere Eingrenzung der Regionen: Bei der Endlagersuche gibt es noch dickes Gestein zu bohren
Weitere Eingrenzung der Regionen Bei der Endlagersuche gibt es noch dickes Gestein zu bohren
Deutschland sucht ein Atommüll-Endlager. Bis der Standort final gefunden ist, kann es aber noch viele Jahre dauern.
Analyse | Berlin · Die Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll ist ein Vorhaben von Jahrzehnten. Die zuständigen Fachleute haben die Regionen, die potenziell infrage kommen, nun stark eingegrenzt. Der Weg ist trotzdem noch ein weiter, auch wegen politischer Schmerzpunkte.
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Es klingt nach nicht mehr viel: Weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands gelten noch als geeignet für den Standort eines Atommüll-Endlagers. So weit hat die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) die schwierige Suche nach einem Standort inzwischen eingeschränkt. Doch auch, wenn die meisten Bundesländer nicht mehr im Rennen sind, ist der Weg noch ein weiter.
Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis Deutschland einen Ort gefunden hat, wo die rund 27.000 Kubikmeter hochradioaktiven Mülls final gelagert werden sollen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) gab das Ziel aus, dass der Standort „spätestens 2050 feststeht – und möglichst noch früher“, wie er im Interview mit unserer Redaktion Ende August sagte. Das würde allerdings eine Beschleunigung um mindestens 20 Jahre gegenüber........
