Der Kanzler und die Kinderkrämer
Bundeskanzler Stocker hat sich nach dem schrecklichen Fauxpas, zum Thema Kinderbetreuung eine nicht erlaubte, weil andere Meinung zu haben als alle linken Politikerinnen und alle tapferen Geschlechterkriegsfrontberichterstatterinnen in den …, äh …, verdammt, jetzt ist mir das Wort entfallen … ach ja: in den Qualitätsmedien, zwar entschuldigt, aber das wird ihm auch nichts mehr nützen. Er ist erledigt, keine von den vorgenannten Damen wird ihn jemals mehr wählen. Und wenn es für Stocker ganz dick kommt, dann wählt ihn nicht einmal mehr die bekannte Feminismus-Ikone Maria Rauch-Kallat-Mensdorff-Pouilly. Das hat er nun davon.
Unabdingbar bei dieser Sommerlochplombe war natürlich, dass es niemanden interessierte, was der Kanzler bei diesem Bürgernähe-Termin genau gesagt hatte – und vor allem, was er damit ausdrücken wollte –, sondern dass die Blase der Gerechten wie heutzutage handelsüblich aufgrund eines Halbsatzes sofort in haltlose Empörung verfiel. Weil: Wer nicht endlich akzeptiert – und auch im Idealfall täglich öffentlich betont –, dass Frauen, die im Jahr 2026 in der westlichen Hemisphäre leben, eindeutig die allerärmsten Lebewesen sind, die jemals........
