Sparen an den Unis? Warum nicht!
In der kommenden Woche herrscht an den österreichischen Universitäten wieder rege Betriebsamkeit: Die ersten Aufnahmetests für das kommende Studienjahr gehen über die Bühne, Tausende Studienwillige aus aller Herren Länder „matchen“ sich um die begehrten Plätze. Mit der Qualität der heimischen Unis hat das nur wenig zu tun, keine einzige der österreichischen Hochschulen zählt zur Weltspitze. Attraktiv ist die Alpenrepublik aus einem ganz anderen Grund: Hier kann jeder studieren, ohne dem Staat dafür nennenswerte Beiträge abliefern zu müssen.
Zu verdanken haben das die Studierenden der SPÖ. Sie hat 2008 die ohnehin homöopathisch niedrigen Studiengebühren abgeschafft. Aus sozialen Gründen. Mit dem Ergebnis, dass sich alle heimischen Studenten mit ausländischen Studierenden um die vorhandenen Studienplätze raufen dürfen. Österreich ist nämlich zur Ausbildungsstätte für halb Europa geworden. An den staatlichen Universitäten sind die Erstsemestrigen mit rotweißrotem Pass längst in der Minderheit.
Das wiederum führt dazu, dass die so gerne zitierte alleinerziehende Billa-Verkäuferin mit ihrer Steuerleistung das knapp 300.000 Euro teure........
