Mit Knalleffekt: BSW-Vorständlerin sagt Tschüss
Sie ist eine Migrantin mit jüdischen Wurzeln und trägt seit ihrem Wechsel zum BSW dennoch den migrations- und migrantenfeindlichen Kurs dieser neuen Partei mit: Żaklin Nastić, geborene Grinholc. Zuvor hatte die heute 46-Jährige in der Partei Die Linke, der sie 2008 beigetreten war, ziemlich schnell Karriere gemacht. Nun hat die Ex-Linke auch dem von Anfang an gutbürgerlichen BSW den Rücken gekehrt. Und das mit einem dramatischen Auftritt: Die »Berliner Zeitung« veröffentlichte die ausführliche Austrittserklärung der früheren Bundestagsabgeordneten in voller Länge. Und die ist voller Vorwürfe, die da lauten: Kungelei, Intrigantentum, Abgehobenheit gegenüber den Interessen der Arbeitenden, friedenspolitisches Rumeiern.
Die im polnischen Gdynia geborene Nastić gehörte zu den engsten Vertrauten von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht, hatte die Parteimitgliedsnummer 11 und war Mitglied des Bundesvorstands. Nun rechnet sie ab. Insbesondere die Ko-Vorsitzende Amira Mohamed Ali stehe........
