Regen in Zahlen: Was 25 Jahre Wetterbeobachtung in Marktheidenfeld zeigen
Es sieht aus wie ein metallener Aschenbecher. Doch wer von oben in den zylinderförmigen Messeimer schaut, sieht keine ausgedrückten Zigaretten, sondern eine Trichtervorrichtung. Das Behältnis steht auf dem Gelände der Kläranlage Marktheidenfeld. Jeden morgen um 7.50 Uhr erhält es Besuch von Wolfgang Stieber, Werkleiter der Kläranlage. Er öffnet das Gehäuse, nimmt ein Kännchen heraus und gießt das darin gesammelte Regenwasser in ein Mess-Röhrchen. Diesen Gang macht er nicht beruflich, sondern ehrenamtlich: als Wetterbeobachter für den Deutschen Wetterdienst.
„Der Wetterdienst zeichnet schon seit 1926 Wetterdaten aus Marktheidenfeld auf“, erzählt Wolfgang Stieber. Aus der Georg-Mayr-Straße, An den Birken und vom Äußeren Ring aus lieferten bereits Marktheidenfelder Tag für Tag Regen- und Schneemengen an den meteorologischen Dienst. „1989 wurde wieder eine Stelle gesucht und die Stadt um Hilfe gebeten“, erzählt Stieber.
Trockenheit prägt Sommer an der Messstation
So kam die Station auf das Gelände der Kläranlage.........
