Waffen der Kritik stärkste Kraft an der FU: Wie weiter nach der Stupa-Wahl?
Waffen der Kritik stärkste Kraft an der FU: Wie weiter nach der Stupa-Wahl?
Waffen der Kritik ist bei den Studierendenparlamentswahlen an der Freien Universität die stärkste Kraft geworden. Gemeinsam mit allen, die für uns gestimmt haben, wollen wir Schritte gehen, um die Bewegung aufzubauen, die wir brauchen, um die Wehrpflicht und die Kürzungen zurückzuschlagen und eine wirklich freie Universität zu erkämpfen.
Das erste Mal in der Geschichte von Klasse Gegen Klasse sind wir die stärkste Kraft bei den Wahlen zum Studierendenparlament an der FU geworden. Für uns ist das ein Auftrag, gemeinsam mit allen, die uns gewählt haben, und allen Studierenden, Jugendlichen und Arbeiter:innen eine Bewegung aufzubauen, die sich gegen Merz und den Militarismus stellt, und gegen die Kriege der Reichen unsere Zukunft zu erkämpfen.
Denn für uns ist die Uni ein Ort, an dem und von dem heraus wir Kämpfe führen wollen. Das Studierendenparlament ist hierbei eine Möglichkeit durch Anträge und Debatten wichtige Schwerpunkte zu setzen. Aber die notwendige Veränderung werden wir nur erreichen, wenn wir eine wirklich andere Uni erkämpfen, an der jede Person eine Stimme hat, wo Lehrende und Lernende die Lehr- und Lerninhalte bestimmen und die von den Studierenden und allen Beschäftigten der Uni kontrolliert wird.
Dass das dringend notwendig ist, zeigt die aktuelle Situation am Anthropologie-Institut: Über hundert Studierende des Instituts stellen sich hinter die Forderungen von BDS FU und wollten im Rahmen einer Vollversammlung darüber diskutieren, dass das Institut seine Verbindungen zu israelischen Forschungseinrichtungen abbricht. Dass die Uni kein demokratischer Ort ist, zeigt sich hier: Zwei Professor:innen stimmten gegen die studentische Resolution im Institutsrat – wo wie in allen wichtigen Unigremien die Professor:innen immer die absolute Mehrheit der Stimmen haben. Die Veröffentlichung ihrer Namen – öffentlich einsehbar im Sitzungsprotokoll – seitens der Studierenden würde eine vertrauensvolle Diskussion verunmöglichen. Die Leitung des Instituts sagte die geplante Vollversammlung ab. Die Studierenden und auch studentische Beschäftigte und wissenschaftliche Mitarbeitende ließen sich davon nicht beeindrucken und versammelten sich vor der Mensa und kämpfen für eine richtige Vollversammlung an ihrem Institut.
Freiheit für Palästina! Abbruch aller Beziehungen mit Israel! USA, NATO und Israel raus aus dem Iran!
In den letzten Jahren haben wir immer wieder Kundgebungen, Besetzungen und Protestcamps gegen den Genozid in Gaza an der FU organisiert. Ziegler und seine Kolleg:innen der anderen Unipräsidien haben in gemeinsamer Aktion mit Politik und Polizei hunderte Studierende angezeigt und vor Gericht gestellt. Die Repression gegenüber propalästinensischen Aktivist:innen findet weltweit weiterhin statt, so ist auch der französische Eisenbahner Anasse Kazib von unserer Schwesterorganisation Revolution Permanente angeklagt. Gegen Berufsverbote, Festnahmen auf dem Campus und jede Repression stellen wir uns international, denn wir werden uns nicht zum Schweigen bringen lassen. Unser Protest für ein........
