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Gegen Kürzungen und Verfall: Hörsaal der TU Berlin besetzt

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21.05.2026

Gegen Kürzungen und Verfall: Hörsaal der TU Berlin besetzt

Nachdem das Hauptgebäude der TU Berlin ohne Vorwarnung geschlossen wurde, besetzten Studierende heute für einige Stunden einen Hörsaal, um gegen Sparpolitik und Angriffe auf studentische Räume zu protestieren.

Unter dem Motto „Die Uni nimmt uns Räume, wir nehmen sie uns zurück“ besetzte eine Gruppe Studierender am heutigen Nachmittag und Abend den Hörsaal A053 im Architekturgebäude der Technischen Universität Berlin. Auslöser der Aktion war die Schließung des Hauptgebäudes.

Wasserschäden, Asbestbelastung, Rohrbrüche, defekte Ausstattung und bauliche Mängel: Jahrzehnte der Austeritätspolitik haben die Berliner Universitäten verkommen lassen und schränken Lehre und Studium ein. Vom aktuellen schwarz-roten Senat beschlossene Kürzungen im dreistelligen Bereich drohen die Lage weiter zu verschärfen. An der TU sieht es dabei besonders gravierend aus. Am 9. Mai hatte die Leitung der Universität ohne Vorankündigung bekanntgegeben, das Hauptgebäude unverzüglich und auf unbestimmte Zeit zu schließen. Damit waren wichtige Vorlesungsräume, in denen etwa 400 Veranstaltungen stattfanden, zahlreiche Büros sowie studentische Cafés und eine Mensa von einem auf den anderen Tag nicht mehr zugänglich. Es handelt sich dabei nicht um den ersten Vorfall dieser Art. In den letzten Jahren kam es immer wieder zur Teil- oder gänzlichen Schließung von Gebäuden. Im Physik- und im Chemiegebäude waren kurz nacheinander Zimmerdecken wegen Starkregen eingebrochen. Sowohl das TEL-Gebäude........

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