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Vorbereitung auf den Vollstreik: Vivantes-Töchter laufen sich warm

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01.04.2026

Vorbereitung auf den Vollstreik: Vivantes-Töchter laufen sich warm

Mit ihrem zweitägigen Warnstreik haben die Krankenhaus-Beschäftigten der Vivantes-Töchter erneut ihre Entschlossenheit gezeigt, 100 Prozent TVöD zu erkämpfen. Der Probelauf gipfelte in einer kämpferischen Streikversammlung und dem Entschluss, ab dem 15. April unbefristet zu streiken.

Seit Jahresbeginn befinden sich die Beschäftigten von Vivantes Service GmbH (VSG), VivaClean, der Speiseversorgung und Logistik (SVL) und weiterer Tochterunternehmen des Krankenhausbetreibers Vivantes in Tarifverhandlungen. Das Ziel ist „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ – also in diesem Fall eine Bezahlung nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TVöD), der für die direkt bei Vivantes Beschäftigten gilt. Erste Warnstreiktage gab es bereits im Februar. Ende vergangener Woche gab es dann zwei Tage Warnstreiks, am 26. und 27. März.

Überwältigende Mehrheit für Erzwingungsstreik

Am Donnerstag fanden sich 300 Beschäftigte für eine Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus ein. In einer lautstarken Demonstration zogen sie von dort zum IG Metall Haus. Dort wurde die Tarifkommission mit Applaus in die nächsten Tarifverhandlungen geschickt. Dass die Verhandlungen allein nicht ausreichen, war aber allen klar, denn bei der Demo wurde auch das Ergebnis der Urabstimmung verkündet: 98,5 Prozent der ver.di-Mitglieder der Vivantes-Töchter stimmten für den Erzwingungsstreik.

Die Berliner CDU- und SPD-Regierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag die Rückführung in das Mutterunternehmen aufgenommen. Doch bis jetzt sind das nur leere Worte von Wegner und Co – wie schon von den letzten Landesregierungen. Doch für die Streikenden geht es darum, wie sie ihr Leben bestreiten können: Mit der Inflation der vergangenen Jahre und neuerdings wieder steigenden Spritpreisen sind die Gehaltsunterschiede von teilweise 500 bis 800 Euro gegenüber dem Mutterkonzern kaum noch auszuhalten.

Eine Pflegekraft des jüdischen Krankenhaus berichtete außerdem von Stellenabbau, um die Sanierung des Krankenhauses zu finanzieren. Nun wird dort auch Privatisierung befürchtet. Zeitgleich streikten am........

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