Rekord-Ablehnung für TV-L-Einigung unter ver.di-Mitgliedern
Rekord-Ablehnung für TV-L-Einigung unter ver.di-Mitgliedern
Die zuständige Bundestarifkommission des TV-L nimmt die Einigung vom letzten Monat an. Nur knapp über der Hälfte der befragten ver.di-Mitgliedern sind dafür. Eine Schlappe für die Gewerkschaftsführung, die zeigt, dass mehr möglich gewesen wäre.
Die Tarifrunde für den Tarifvertrag der Länder (TV-L) ist vorbei. Die zuständige Bundestarifkommission hat gestern bekanntgegeben, dass sie die Einigung vom 14. Februar annehmen wird. Dabei zeigt das Ergebnis der ver.di-Mitgliederbefragung, dass es eine Bereitschaft der Mitglieder gab, weiter zu kämpfen und ein besseres Ergebnis zu erzwingen.
Die Einigung beinhaltet eine Entgelterhöhung von 5,8 Prozent über 27 Monate – das sind im Schnitt weniger als 2,6 Prozent pro Jahr. Wenn durch die steigenden Öl- und Gaspreise infolge des israelischen und US-amerikanischen Überfalls auf den Iran die Inflation in Deutschland steigen sollte, werden die 2,2 Millionen betroffenen Beschäftigten wohl Reallohnverluste einstecken........
