menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Münchener Reinigungskraft: „Das Klinikum spart auf Kosten der Gesundheit von uns allen“

31 0
04.03.2026

Münchener Reinigungskraft: „Das Klinikum spart auf Kosten der Gesundheit von uns allen“

Was die Sparpolitik schon heute bedeutet: Ein Erfahrungsbericht zu den Kürzungen in der Reinigung eines universitären Klinikums in München.

Die Empörung über Bundeskanzler Merz Kampfansage an die „Work-Life-Balance“ und die “Vier-Tage-Woche” prägte den medialen Diskurs der letzten Wochen. Hinter seiner Frechheit verfolgt seine Regierung das Ziel, mehrere Milliarden Euro einzusparen, weshalb nun „Alle“ -womit er selbstverständlich nicht sich und seine Freunde in den Chefetagen meint-  sich auf mehr Arbeit und weniger Ansprüche einstellen sollten. 

Während Merz davon spricht “Verantwortung” zu übernehmen, macht er mit seiner Regierung riesige Schulden, um die Bundeswehr für künftige Kriege aufzurüsten, und greift dafür diejenigen an, die keinen Erwerb haben oder Verlagern diese auf weitere politische Verwaltungsebenen (vom Bund auf die Länder, auf die Städte und so weiter). Wer am Ende wirklich die Folgen und Verantwortung trägt, sind die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Dies ist jedoch kein Problem der Zukunft, sondern zeigt bereits jetzt schon seine Folgen. Hier möchte ich auf ein Beispiel eingehen, das jedoch derzeit  für Tausende Beschäftigte an vielen Orten der Bundesrepublik spürbar ist.

„Wir spüren jetzt schon an unserem Körper und an unserer Erschöpfung, dass wir zu viel arbeiten. Und jetzt soll ich noch dazu zwei weitere Gebäude reinigen. Das ist gar nicht möglich, ich bin keine Maschine, sondern ein Mensch. Das Klinikum spart auf Kosten der Gesundheit von uns allen.“

„Wir spüren jetzt schon an unserem Körper und an unserer Erschöpfung, dass wir zu viel arbeiten. Und jetzt soll ich noch dazu zwei weitere Gebäude reinigen. Das ist gar nicht möglich, ich bin keine........

© Klasse Gegen Klasse