Große Angst vor Italo
Privatisieren, Infrastruktur zerstören, Verbindungen einstampfen: Der mögliche Einstieg des italienischen Bahnbetreibers Italo in das deutsche Fernverkehrsnetz löst plötzlich Panik aus, etwa von der größten Gewerkschaft im Deutsche-Bahn-Konzern, der EVG. Diese stellte in einer Analyse nun fest, dass der Italo-Betrieb im Fernverkehr 16 Städte vom Intercity-Verkehr abkoppeln könnte. Das liege daran, dass die Bahn dann weniger lukrative Strecken nicht mehr »quersubventionieren« könne, wenn sie »gewinnbringende Trassen« mit Italo teilen müsse, hieß es in Bild am Sonntag, die über die EVG-Überlegungen berichtete. Wer von Hamburg nach Frankfurt am Main will, ist womöglich nicht betroffen. Aber vielleicht, wer von Jena nach Bamberg will.
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